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Einführung - Was ist Auswanderung?

Allgemeine Erläuterung

Unter Auswanderung oder Emigration wird das dauerhafte Verlassen des Heimatlandes verstanden. Eine Auswanderung ist immer mit einer anschließenden Einwanderung (Immigration) in ein anderes Land verbunden. Typische Einwanderungsländer der letzten Jahrhunderte in Übersee sind die Staaten Nord- und Südamerikas sowie Australien. Viele Europäer sind vor allem im 18., 19. und 20. Jahrhundert nach Übersee ausgewandert. Die Einwanderer haben, bei unterschiedliche verlaufenden Integrationsprozessen in die Gesellschaft ihrer neuen Heimat, viele Spuren hinterlassen und die häufig die dortige Geschichte nachhaltig geprägt. Mehr zur Akkulturation, Assimilation und der Bewahrung der eigenen Kultur von deutschen Einwanderern in Nordamerika finden Sie in der rechten Spalte.

Gründe für eine Auswanderung

Als typische Auswanderungsgründe werden in der Regel wirtschaftliche, religiöse oder politische Motive angenommen. Nicht jeder Auswanderer verließ seine Heimat freiwillig. Wirtschaftliche Not, Hoffnung auf ein bessere Leben in der Ferne, verlockende Angebot von Einwandererländern, religiöse oder politsche Verfolgung, Ablehnung der konfessionellen oder politischen Verhältnisse in der Heimat - das alles waren und sind auch heute noch Gründe für eine Emigration. Selbstverständlich lassen sich die Auswanderungsmotive nicht an jedem Einzelfall prüfen und erläutern. Auch persönliche Gründe - jeglicher Art - haben die Menschen zum Verlassen ihres Heimatlandes bewogen. Mehr zu den Hintergründen der Nordamerikaauswanderung aus dem deutschsprachigen Raum im 19. Jahrhundert finden Sie in der rechten Spalte.