Der pfälzische General Nikolaus Herchheimer in Amerika

Nikolaus Herchheimer, der Sohn des Pfälzer Auswanderers Johann Heinrich Herchheimer, wurde 1728 kurz nach der Ankunft der Eltern in Amerika geboren. Nikolaus Herchheimer diente als General auf der Seite der amerikanischen Siedler gegen die englische Krone. Herchheimer – auch als der „Held von Oriskany“ bezeichnet – erkämpfte 1777 während dem Unabhängigkeitskrieg in der Schlacht von Oriskany, dass den britischen Truppen der Zugang zum Mohawk Tal (im heutigen Staat New-York) verwehrt bliebt. Mit seinem strategisch wichtigen Sieg ermöglichte Herchheimer den Sieg in den amerikanischen Kolonien. Er selbst wurde während den Gefechten mit den Indianern und Engländer tödlich verwundet. Bereits unmittelbar nach seinem Sieg bestimmte der Kongress der Vereinigten Staaten, dass dem Sieger von Oriskany 1778 ein Denkmal errichtet wurde.

Verfasser: Yves V. Grossmann

Verwendete Literatur:

  • Betzner, Anton: Nikolaus Herchheimer – der Sieger von Oriskany, ein pfälzischer Bauerngeneral, Saarbrücken 1936 (Hörspiel).
  • Häberle, Daniel: Auswanderung und Koloniegründungen der Pfälzer im 18. Jahrhundert – Zur 200jährigen Erinnerung an die Massenauswanderung der Pfälzer (1709) und an den Pfälzischen Bauerngeneral Nikolaus Herchheimer, den Helden von Oriskany, Kaiserslautern 1909.
  • Mathern, Willy: Johann Nikolaus Herchheimer, der Bauerngeneral, In: Naheland-Kalender (1956), 101-06.

Erstellt: 15.08.2011